Die medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität in Linz bereitet sich auf die Zukunft vor. Auf 12.500 Quadratmetern erleben 1.800 Studierende und 250 Professor/innen schon bald die Arbeits-, Lehr- und Lernwelt von morgen.

Universitätsklinikum JKU

Foto © LORENZATELIERS 2019

Der besondere Reiz dieses architektonischen Projekts ist es, zusammen mit dem Allgemeinen Krankenhaus und der Universität, ein Stück Innenstadt zu kreieren.

Schöpfer dieses Gedankens ist LORENZATELIERS, die mit einem urbanen Konzept einen EU-weiten Wettbewerb für sich entscheiden konnten. Bei einem solchen Projekt, das einen autonomen Campus darstellt, darf die Technik von Morgen natürlich nicht fehlen.

Daher wurde officeMEDIA bereits in der Anfangsphase des Planungsprozesses hinzugezogen, um eine einwandfreie Funktionalität gewährleisten zu können. Gemeinsam mit Architekten und Experten der Universität wurden Hörsäle, Bibliotheken und lehrfreie Bereiche ganz im Sinne digitaler Balance geplant und ausgestattet. Auch hier kommen kleine, versteckte Helferlein und das IoT (Internet der Dinge) zum Einsatz und erleichtern Arbeitsprozesse für Studierende, Professoren und eventuelle Besucher gleichermaßen.

JKU Baustelle

Foto © LORENZATELIERS 2019

Neue Medien

Dank der Zusammenarbeit von officeMEDIA und Ars Electronica werden interfakultär Methoden des multimedialen Lernens und Prüfens entwickelt. Ziel dieser Zusammenarbeit, ist die Möglichkeit der Entwicklung von elektronisch unterstützten Lernszenarien in der medizinischen Ausbildung. Hier kommen interaktive, multimediale Techniken (Virtual Reality, 3D Übertragung) zum Einsatz, für die officeMEDIA die Infrastruktur und das Netzwerk sowohl geplant als auch bereitgestellt hat.

Unter den vielen Errungenschaften des Campus sticht ein Raum besonders hervor: Virtuelle Anatomie.

In diesem speziellen Lehrraum kommt die Visualiesierungstechnologie des Cinematic Rendering zum Einsatz. Diese erlaubt erstmals fotorealistische medizinische Darstellungen, indem sie die Effekte der Physik des Lichts nutzt. Das Ergebnis ist eine nahezu realistische Abbildung von Organen und sogar Gefäßverästelungen- virtuelle Anatomie. Die Bildgebung verbessert nicht nur das Verständnis Studierender, sondern erleichtert vor allem die Kommunikation mit Patienten. Diese Software ist nicht nur für officeMEDIA ein Bespiel erfolgreicher, grenzüberschreitender Zusammenarbeit.

Skill Lab

In den sogenannten Skill Räumen/Labs lernen Studierende kommunikative Fähigkeiten wie Anamnese-, Beratungs- und Aufklärungsgespräche als auch klinische Untersuchungs- und Behandlungstechniken. Ziel dieser Räume ist die Simulation realitätsnaher Situationen, die durch den Einsatz von Simulationsmodellen und klinischen Geräten erreicht werden soll. 12 dieser Labs stehen dem Universitätsklinikum zur Verfügung und profitieren von einer von officeMEDIA bereitgestellten Infrastruktur.

Digital Balance: Die Arbeitswelt von morgen

Anhand dieses Projekts und der frühen Zusammenarbeit mit Architekten und Experten, wird klar wie wichtig der interdisziplinäre Planungsprozess ist. Erst wenn alle Kräfte zusammenwirken, kann die Arbeitswelt von morgen umgesetzt werden. Erst wenn alte Hierarchien und Modelle fallen, sind wir für die Zukunft gewappnet. officeMEDIA hat sich der digitalen Balance verschrieben und nimmt diesen Aspekt der immer schneller voranschreitenden Digitalisierung ernst.

Die Digitalisierung ist das Leuchtfeuer in einer – für manche undurchschaubaren – technologischen Welt. Die Johannes Kepler Universität Linz hat erkannt, dass der Weg in die Zukunft nur gemeinsam beschritten werden kann und gibt ein Modell vor, an das sich Unternehmen halten können, vielmehr müssen, um erfolgreich zu bleiben. Der med. Campus ist nicht nur ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Digital-Balance-Gedankens, sondern auch für officeMEDIA.

Sprechen Sie mit uns wie Digital Balance, elektronische Assistenten und digital vernetzte Medientechnik einen Beitrag für Ihren zukünftigen Arbeitsplatz leisten können!

Unter team@officemedia.at sind wir für Sie da – in Wien und München.