SMART OFFICE: WIE INTELLIGENTE BÜROGEBÄUDE DEN ARBEITSALLTAG VERÄNDERN

Was macht die Intelligenz eines Gebäudes aus und wie verändert sie den Arbeitsalltag heute und in Zukunft?

Wenn das Büro mitdenkt

55% der Befragten, die schon länger oder erst seit kurzem mit smarten Technologien arbeiten, geben an, dass der Einsatz digitaler Technologien förderlich für Kunden- und Mitarbeiterinteraktion ist.

Die Studien zu diesem Thema überschlagen sich. Und das zurecht, denn neue Technologien transformieren die Arbeitswelt in rasantem Tempo. So finden sich bei unserem Forschungspartner Fraunhofer IAO seit Jahren unzählige Artikel, die den Fortschritt Schritt für Schritt mitverfolgen und analysieren.

2021 steht der Nutzen der Digitalisierung freilich außer Frage. Das Wort „smart“ ist in unserem Sprachgebrauch fest verankert und findet stets neue Bereiche, an die es sich heften kann. Vom Handy nahtlos ins Büro. Doch was genau ist ein „Smart Office“ und wie denkt ein Gebäude mit?

The Cube Smart Office

Einsatz intelligenter Technologien

In diesem Fall bezeichnet „smart“ Systeme, die über das gesamte Gebäude miteinander verbunden sind. Diese technischen Elemente können Türpanele, Lichtschalter oder auch Sitz-Stehtische sein, die sich die Präferenzen ihrer Nutzer merken. Das Ziel eines smarten Gebäudes ist es, auf die Bedürfnisse der Kunden und Mitarbeiter einzugehen und ihnen ein ideales Arbeitsumfeld im Büro oder auch remote von zu Hause (das Thema Home Office haben wir übrigens hier im Blog in diesem Beitrag bereits behandelt: Home Office Ausstattung) zur Verfügung zu stellen.

Die einzelnen Systeme zeichnen auf, speichern und teilen Informationen untereinander, um so individuelle Erlebnisse zu schaffen.

Smart Offices umfassen sowohl geschlossene, als auch offene Raumelemente und vereinen diese miteinander. Das Gebäude verkörpert dadurch ein holistisches Konzept, das nicht mehr auf einen Schauraum begrenzt ist.

Und Smart Offices sind hochflexibel und so können Arbeitsplätze zum Beispiel online gebucht und individuell ausgerichtet werden. Sie unterstützen jegliche Erfahrung, die Kunden und Mitarbeiter mit einem Unternehmen machen. So wird ihnen durch Apps der Weg ins und im Gebäude massiv erleichtert. Es können Termine, Parkplätze und sogar das Essen in der Kantine ganz einfach über das Handy gebucht werden.

Neben persönlichen Bedürfnissen spielt die Technologie der Smart Offices auch im Bereich der Sicherheit eine immer größere Rolle. Intelligente Sensorik misst unter anderem die Hitzesignatur im Büro und kann so auf bestimmte Hygienevorschriften aufmerksam machen. Sie kontrollieren in Gefahrensituationen Rauchmelder und Lüftung und können selbständig Behörden alarmieren. Die Flächennutzung kann ebenfalls über diese Sensorik ferngesteuert werden und so nichtberechtigten Personen Zutritte verwehren.

Von ebenso großem Nutzen sind smarte Technologien im Bereich Nachhaltigkeit. Ein Beispiel: Dank bereits erwähnter Hitzesignatur und Präsenzmelder, steuern intelligente Technologien Licht, das bei leeren Räumen selbstständig abgeschaltet wird.

Auch Heizung und Klimaanlagen können von smarter Technologie gesteuert und den Raumverhältnissen angepasst werden. Dadurch werden enorme Kosteneinsparungen ermöglicht.

The Cube – Berlin. Das intelligenteste Gebäude Europas. Die digitale Infrastruktur ist State-of-the-Art, entspricht dem heutigen Stand intelligenter Technologien.

Intelligente Planung im Kontext Mensch, Gebäude und Technologie

Es gibt eine Vielzahl an Bereichen, in denen smarte Technologien den Arbeitsalltag unterstützen und erleichtern können. Das Um und Auf eines smarten Büros und seiner Funktionen steht und fällt jedoch mit intelligenter Planung.

Es muss das Konzept eines Unternehmens verkörpern – daher bleibt der Hauptakteur Qualität. Intelligente Technologien müssen in erster Linie an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst sein, denn von ihnen beziehen technische Systeme jene Daten, die den Alltag vereinfachen sollen. Unternehmen, die mit neuen Technologien arbeiten und in ein digitales Zeitalter voranschreiten möchten, müssen zuerst ihre „digitale Kultur“ definieren. Was macht tatsächlich Sinn? Smart Offices verändern dadurch auch die interne Kommunikation. Es muss Transparenz herrschen und klar verständlich gemacht werden, wie und weshalb intelligente Systeme zum Einsatz kommen. Mensch und Technologie arbeiten so eng miteinander zusammen wie nie zuvor und das bringt einige Herausforderungen mit sich.

Ein wichtiger Punkt ist hierbei natürlich auch der Datenschutz. Unternehmen sollten daher stets sicherstellen mit vertrauenswürdigen und vor allem zertifizierten Partnern zu arbeiten.

Smart Offices: Steigende Nachfrage

Die Anfrage der Nutzer an Büroflächen hat sich in den Jahren stark verändert. Viele Mitarbeiter wünschen sich flexible und reaktionsschnelle Arbeitsplätze. Daher steigt die Nachfrage an Immobilien mit ausgebauter digitaler Infrastruktur. In Zeiten wie diesen wird uns immer wieder bewusst gemacht, wie wichtig Flexibilität im Arbeitsalltag ist und intelligente Technologien sind hierbei eine enorme Hilfe.

Ein Arbeitsplatz, der an persönliche Bedürfnisse angepasst werden kann, fördert Kreativität und vor allem Produktivität. Studien zeigen ebenfalls, dass das Zeitalter der Skepsis gegenüber neuen Technologien längst vorbei ist. Insbesondere jüngere Generationen sind gegenüber der Digitalisierung sehr offen und wünschen sich flexible Arbeitsplätze.

Das Büro entwickelt sich immer mehr zu einem Erlebniskosmos, in dem Kommunikation und Interaktion die größten Rollen spielen.

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