Sieben Gebäude entstehen auf dem iCampus, so der geplante Name des Komplexes. Die Serviceplan Group wird dort auf fast 40.000 Quadratmetern ihr neues Headquarter beziehen. Im nachfolgenden Beitrag liefern wir einen Projektreport dazu; denn in Sachen Planung werden ganz neue Wege beschritten.

Serviceplan München Projektreport

© Serviceplan Group 2019

  • Planungszeitraum: 2019 bis 2022
  • Mitarbeiter: 2.000
  • Architektur: HENN Architekten, München
  • Medien, IT, Security u. Video-Infrastruktur: officeMEDIA visuelle medien, München

Neue Räume und Organisation im Wandel braucht neue Wege – bereits bei der Gestaltung.

„Rasch war klar, dass bisherige – lineare –Planungsmethoden längst nicht mehr ausreichen, um das Potential einer offenen und kollaborativen Umgebung freizusetzen.“, so Horst Steinbacher von officeMEDIA.

Daher wurde bereits 3 Jahre vor dem Umzug in das neue Gebäude ein Kernteam aus Nutzungsvertretung, IT, FM, Architektur, Change Prozess Management und digitale Infrastruktur Technologie gebildet.

Gemeinsam mit HENN Architekten gestaltet officeMEDIA die zukünftige Informations- und Kommunikationstechnik im Umfeld von Medien, IT, Sicherheit und Video für die mehr als 2000 Mitarbeiter von Serviceplan München.

© Serviceplan

Welche Vorteile bietet das Modell von Space & Technology am Beispiel SERVICEPLAN?

Von Anfang an beteiligen sich die einzelnen Fachplaner am Gestaltungsprozess. So wird verhindert, dass wertvolle Informationen entlang des Planungsprozess verloren gehen und es werden Zeit und Kosten eingespart. Im Unterschied zu herkömmlichen Planungsprozessen liegen die Vorteile klar auf der Hand.

 

© officeMEDIA

 

Orte und Räume für Kreativität, Kommunikation und Zusammenarbeit.

Unterschiedliche Funktionen und Kommunikationsprofile benötigen eine breite Palette digitaler Informations- und Kommunikationstechnik. Räume für Ideen – wo analoge und digitale Medien für kreative Freiräume und interaktive Displays  für die schnelle Recherche im Web sorgen.

Räume für kollaborative Meetings, wo neben Teampräsentationen auch externe Kollegen aus der ganzen Welt – virtuell in den Raum eingeladen werden stellen die Basisanforderung für den Meetingspace von morgen dar. Für räumliches Wohlbefinden sorgen intelligente Sensoren die CO2 Gehalt messen genauso wie intelligentes Licht, dass durch Helligkeitssensoren Blendung vermeidet.

Analog und Digital. Es braucht beides.

Soviel Technik wie nötig, so wenig als möglich. Gerade in Besprechungsräumen die alle Mitarbeiter nutzen, ist es ratsam sich Gedanken zu machen, wie die Technik einfach und vor allem intuitiv funktioniert.  

Um das herauszufinden bedarf es neben entsprechenden Use Cases auch ein Prototyping in Echtzeit, das von vielen Mitarbeitern durchlaufen wird. So stellen wir fest, wo es hakt und wo noch Verbesserungspotential besteht. Durch den Test- Meetingraum steigern wir den Grad der Zufriedenheit und können so die Mitarbeiter früh mit neuen digitalen Technologien konfrontieren und einstimmen.

Wenn sie Interesse an weiteren Informationen zum Thema Digitale Infrastruktur am Arbeitsplatz haben, dann freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Michael Steininger, Projektleiter ‚Serviceplan München‘