NEUE RÄUME: Diese "Realitäten" gibt es

Space & Technology

Autor & Grafik: Marcel Hörmann, officeMEDIA Wien

Virtual Reality, ein Begriff, der in den letzten Jahren wohl an den wenigsten vorbeigegangen sein wird. Obwohl es eine Vielzahl an Herstellern und Anwendungsmöglichkeiten gibt, assoziieren die meisten Videospiele oder Entertainment-Anwendungen mit diesem Begriff. Das liegt dran, dass Endkunden der Gaming-Szene schon in den 90er-Jahren auf dieses Produkt förmlich gewartet haben und wohl damals die einzige Zielgruppe für VR-Brillen darstellten.

Doch diese „virtuelle Realitäten“ halten heute im Gewerbe, in der Industrie und im Rahmen von „Lernwelten“ sehr wohl auch im Business- und Bildungsbereich Einzug. Im Rahmen unserer Artikelserie „Space & Technology“ geben wir in diesem Artikel einen ersten Überblick und erklären die wichtigsten Begriffe: Virtual Reality, Augmented Reality sowie Mixed Reality.

VR Illustration

Begriffserklärung diverser Realitäten

Wie viele wissen, steht VR für „Virtual Reality.“ Diese virtuelle Welt ist jedoch nur einer von drei „neuen Räumen“, die vermehrt in den Arbeitsalltag Einzug finden und diesen neugestalten werden.

AR – Augmented Reality

Augmented Reality bedeutet erweiterte Realität. Hierbei wird der reale Raum um virtuelle Objekte erweitert, mit denen User interagieren können. Ein Beispiel hierfür: Pokémon Go, in dem kleine Monster über eine Kamera in den realen Raum platziert werden. Ein weiteres Beispiel, um aus dem Kreis der Videospiele auszubrechen, Möbel, die über die Handykamera in den Raum platziert werden, was Kataloge über kurz oder lang ablösen wird.

MR – Mixed Reality

Mixed Reality ist eine Weiterentwicklung der augmentierten Realität. Auch hier wird der reale Raum um computergenerierte Objekte erweitert. Der Fokus liegt jedoch vermehrt auf der Interaktion mit diesen virtuellen Gegenständen. So wird das Objekt nicht nur platziert, es unterliegt, zu einem Grad, den physikalischen Gesetzten des physischen Raumes. Platziert man einen Gegenstand auf einem Regal, kann dieser zum Beispiel herunterfallen. Ein weiterer, wichtiger Punkt liegt hierbei auf einer getreuen Darstellung der generierten Gegenstände, die bei manchen AR Produkten surreal wirken kann. Die Grenzen zwischen AR und MR sind fließend.

VR – Virtual Reality

Virtual Reality setzt – im Gegensatz zu AR und MR – auf gänzlich virtuelle Räume, in denen sich User frei bewegen können. Hierfür wird eine VR-Brille benötigt. Der gänzlich virtuell generierte Raum funktioniert derzeit am besten, da die geltenden Gesetze kaum Einfluss auf den realen Raum haben. Einzig die Bewegungen der User werden in der Realität erfasst und im virtuellen Raum widergespiegelt.

Industrielle Anwendungen mit virtueller Unterstützung: In den USA und China bereits omnipräsent

Obwohl immer mehr Unternehmen mit neuen Räumen experimentieren, ist der Andrang in Europa (noch) eher gering. In China und den USA sind industrielle Anwendungen mit virtueller Unterstützung weiterverbreitet und werden auch viel eher erforscht.

Europa hängt, wie in der Digitalisierung generell, hinterher und droht immer mehr den Anschluss zu verlieren. Alteingesessene Denkmodelle scheinen in Europa mehr zum Tragen zu kommen als andernorts. Woran das liegt, vermag ich, ohne sozioökonomische und historische Kenntnisse nicht zu sagen.

Der illusionärere Drang nach separaten Nationalitäten scheint Europa noch immer davon abzuhalten als Einheit zu agieren. Die nationale Identität scheint wichtiger als der gemeinsame Weg in die Zukunft.

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